Aquafitness Toggenburg
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Jubiläumsangebot Wanderung und Brunch auf der Ochsenalp

 

Sonntag, 28. Juni 2015

Wanderung und Brunch auf der Ochsenalp

3. Anlass von Aqua – BodyFitness Toggenburg

Nach dem 1. Anlass, einer Schneeschuhtour zum „Läubli“, dem 2. Anlass, einer Biketour zum „Risipass“, fand am Sonntag, 28. Juni 2015 der 3. Anlass statt. Die Eigentümerin Ruth Scheu lud zu einem Brunch auf die Ochsenhütte ein. Diese Anlässe fanden alle im Rahmen des 20 Jahr-Jubiläums der Firma statt.

Da der Vertrag mit Petrus betreffend gutem Wetter schon früh unter Dach und Fach war, trafen sich 23 motivierte Personen um 06.45 bei der Talstation Säss der Kistenbahn in Starkenbach ein. Die Stimmung war natürlich gut und so stiegen 5 Personen in die Bahn ein, um sich zur Bergstation auf Strichboden tragen zu lassen. Die anderen 18 Sportler machten sich auf Schusters Rappen auf in Richtung Ochsenhütte auf der Alp Vorderselun. Den steilen, rutschigen Anstieg von 906 müM auf 1677 müM bewältigten sie  in 1 ¾ Stunden. Da der Magen noch leer und der Tag noch jung war, gaben noch nicht alle Sportler das Maximum, sodass mehr oder weniger alle zusammen das vorläufig erste Ziel erreichten.

Manch einer fragte sich, was es in einer „Alpbeiz“ denn für einen Brunch geben könnte. Einheimische werden natürlich schmunzeln, uns blieb aber der Mund vor lauter staunen offen. Was da alles an Gaumenfreuden aufgetischt wurde,  wie z.B. Tannenschössli Confi, Bloderkäse, Birnenweggen um nur wenige Delikatessen zu nennen, ganz abgesehen von den sonstigen einheimischen Produkten, war einmalig. Das Buffet, dekoriert mit frischen Alpenrosen sah köstlich aus. Da gehört ein ganz grosses „Bravo“ den Gastleuten wie auch der Auftraggeberin.

Frisch gestärkt, wurden nun die nächsten Schritte besprochen. Sechs Leute machten sich von der Ochsenhütte aus auf, Richtung Alp Selamatt um dann zurück nach Starkenbach zu wandern. Die anderen 17 Leute beschlossen, den sanftesten der Churfirsten, den Selun auf 2204 müM zu besteigen. Dass es nun steiler und steiler wurde, erkannte man bald, denn aus einem Tross wurde rasch ein Tatzelwurm mit längeren Abschnitten dazwischen. Positiv zu erwähnen gilt es, dass die Leute bei Aqua-BodyFitness Toggenburg auch lernen sich richtig zu bewegen. Dies  erlaubte es auch  den Personen mit langsamerer Gangart nach 1 ¾ Stunden den Gipfel zu erreichen.  Konnte man beim Anstieg die herrliche Alpenflora bestaunen, so war es oben die grandiose Nah- und Weitsicht. Die kleinen Wolken gaben dem Ganzen einen Touch von Kunst. Was wir gesehen haben bleibt natürlich unter uns, denn wir wollen ja Propaganda machen für das Toggenburg, also alle rauf auf den Selun oder einen anderen Gipfel der Churfirsten.  Die Stimmung war natürlich grossartig und so mancher Spruch fiel, z.B. beim Gipfelfoto hiess es, die grossen noch 10 Schritte zurück, dann haben die anderen ganz sicher Platz… Was uns auch noch auffiel, es hatte noch eine ganze Menge anderer Besucher, die den Gipfel erstürmten, und dies vorwiegend jüngere Leute.

Nach einer guten halben Stunde machte sich die Schar auf den Rückweg, runter zum Strichboden und zur Einkehr beim „Wildmannli“ hiess die Devise. Dass auch das Abwärtslaufen gelernt sein will, sei nur beiläufig erwähnt. Auf jeden Fall erreichten alle sehr durstig das Alprestaurant. Dort wurde nochmals das Erlebte ausgiebig diskutiert und die Anwesenden waren sich einig, einen Topanlass erlebt zu haben. Von hier aus bestiegen zwei Teilnehmer die Kistenbahn um zurück nach Starkenbach zu gelangen, und die anderen machten sich auf den gut 700 Höhenmeter langen Abstieg. Wir merkten nun, dass der ganze Tag etwas Kraft gekostet hatte und wir mussten uns auf dem teilweise glitschigen Abstieg nochmals voll konzentrieren um unten heil anzukommen. Die herzliche Verabschiedung fiel uns etwas leichter, denn die Hauptorganisatorin Ruth Scheu-Sauter verkündete den 4. und letzten Jubiläumsanlass am 24. Oktober 2015 in Bütschwil an, dann soll der Aquafit-Marathon über die Bühne gehen. Im Auftrage von allen Teilnehmern möchte ich Dir Ruth und allen Deinen Helfern für diesen gelungenen Anlass bestens danken.

Der Teilnehmer Elio Lepri.




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