Aquafitness Toggenburg
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Sport, Plausch, Leidenschaft, Kameradschaft und Abendteuer

Wie geplant sind wir, eine gesellige und sportliche Gruppe, motiviert durch Aquafitness Toggenburg, am 07. Februar in Ennetbühl bei Dunkelheit aufgebrochen. Ziel ist es in die 4.2 km weit entfernte und 400 Meter höher gelegene Alphütte Laub mit zünftigem Hunger zu erreichen. In tief winterlicher Landschaft und Blick auf den beleuchteten Tal Grund sind wir über die Gublen bei moderater Steigung zügig vorangekommen. Mit einer Zusatzschlaufe über die abgeschiedene Alp Turn auf rund 1250 müM. haben wir beinahe den höchsten Punkt  der Route erreicht. Für viele ist diese Gegend gänzlich unbekannt. Die Gegend hier ist aussergewöhnlich reizvoll. Unberührte Natur finden wir hier vor. In Serpentinen überwinden wir durch Waldabschnitte und Schräghänge die letzten Höhenmeter. Lustig sehen die Lichter von uns 24 Nachtschwärmer aus der sich wie ein Tatzelwurm durch die Gegend der Gössigen windet. Nach gut 90 Minuten ist etwas unterhalb von uns ein Licht vom Ziel zu erkennen. Im Stall deponieren wir unsere Schneeschuhe und betreten die schon gut beheizte und romantische Alphütte. Das Fondue wird schon kräftig auf dem Holzofen gerührt. Der Raum füllt sich nicht nur mit hoher Luftfeuchtigkeit, sondern auch mit viel Gelächter und guter Laune. Tee einschenken, mit einem feinen Tropfen anstossen und dann herzhaft zulangen. Auch wenn ein Paar Caquelon nochmals auf den Herd zurück mussten um genug heiss zu werden, hat es uns geschmeckt und es blieb so viel Brot übrig, das es für den Zmittag der Putztruppe am nächsten Tag ausreichend genügt hätte. Nur das kurze Blitzlicht für ein paar Erinnerungsbilder stellte einen Kontrast zum Kerzen-und Petroleum Licht dar. Noch vor dem Dessert berichteten ein paar Hitzige die draussen in der Nacht waren, von klarem Himmel und leuchtendem Mondschein. Wie schon andere Jahre zuvor bescherte uns Petrus genau im richtigen Moment etwas  Mondschein. Doch bevor wir aufbrechen wird bei Kaffee und Kuchen nochmals viel geplaudert und gelacht. Als dann alle „gestiefelt“ waren, ging es leichtfüssig und mit genügend Rückenlage steil Talwärts. „Steil ist geil“, solche Slogan wurden in dieser Nacht erfunden. Auch wenn es NIEMALS zu Stürzen kam, war das Gaudi perfekt. Gute Kameradschaft macht es möglich! Kurz nach Polizeistunde kamen wir als sackstarke Truppe um  1.00 Uhr in Ennetbühl an. Allen ein herzliches Dankeschön für das Beitragen zum guten Gelingen. Bis auf bald… Vollmond Januar/ Februar 2016 ist absehbar….



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